Kundenspezifische Systemlösungen
DResearch/Derovis bietet ein breites Spektrum an kundenspezifischen Systemlösungen für Rail und Road. Gemeinsam mit unseren Kunden erarbeiten wir die jeweils passende Lösung vom Konzept bis zur Realisierung. Profitieren Sie von unserem technischen Know-How und über 15 Jahren Erfahrung im Bereich der mobilen Videoüberwachung:
Öffentlicher Nah- und Fernverkehr - Kosten senken und Sicherheit erhöhen
Es gibt nur einen sinnvollen und gleichzeitig kostengünstigen Weg, den grassierenden Vandalismus in Bussen und Bahnen effektiv zu bekämpfen: Die Videoüberwachung der Fahrzeuge. Sie raubt den Scratchern, Randalierern und Sprayern die schützende Anonymität. Nebenbei unterstützt Videoüberwachung die Aufklärung von Gewaltdelikten und trägt somit auch zur Abschreckung bei. Dies führt zu einer Steigerung des Sicherheitsgefühls bei Passagieren und Mitarbeitern.
Zur Überwachung einzelner Busse werden meist Digital-Rekorder der HydraIP Serie eingesetzt, die Videobilder von bis zu acht im Fahrzeug installierten Kameras aufzeichnen und deren Live-Bilder direkt auf einen Fahrermonitor ausgeben. Für größere Busflotten in Städten und Ballungsräumen empfehlen sich Systeme, die nicht nur aufzeichnen, sondern über einen sicheren Datentunnel im Internet mit der Leitstelle verbunden sind. Die Zentrale verfügt somit über Live-Bilder aus allen Fahrzeugen. Die Möglichkeit zur Fernkontrolle, -auswertung und -wartung der mobilen Endgeräte hilft weiterhin, die Betriebskosten der Transportunternehmen zu senken.
Die Überwachung von Straßen-, U-, S- und Nahverkehrsbahnen erfolgt nach ähnlichem Prinzip. In Schienenfahrzeugen sind die Kameras meist über mehrere Wagons verteilt, was in der Praxis mit einem höheren technischen Aufwand durch die Verkabelung der Systemkomponenten nach sich zieht. Ist eine Verkabelung aufgrund fehlender Kupplungsmöglichkeit zwishcen den Wagons nicht möglich, kommen drahtlose Übertragungssysteme wie WLAN zum Einsatz.
Eine Ausrüstung der Fahrzeuge mit analogen Kameras birgt den Nachteil einer sehr komplexen Verkabelung. Neben den Kabeln für die Videodatenübertragung muss für jede Kamera ein separates Kabel für deren Stromversorgung gezogen werden. Dies erhöht die Anzahl der Kabel enorm, wenn ein Niederflurfahrzeug mit bis zu 24 Kameras ausgerüstet werden soll. Als kostensparende und investitionssichere Lösung bietet sich hier der Einsatz von IP-basierten Systemen an, deren Basis eine Ethernet/LAN Verkabelung ist. Neben der Übertragung der Video- und Audiodaten wird dabei über das Ethernet gleichzeitig die Spannungsversorgung (48 V DC, Power over Ethernet, PoE) der Kameras bereitgestellt.
Sicherheit und Notfallmanagement
Kameras "sehen" oft mehr als Einsatzkräfte, die mitten im Geschehen einer brenzligen Situation stecken. Daher ist es sinnvoll, Einsatzfahrzeuge der Polizei, der Feuerwehr und des Militärs mit mobilen Systemen zur Übertragung von Live-Videobildern auszustatten. So ist die Zentrale jederzeit darüber im Bilde, was vor Ort gerade geschieht, und kann bei Bedarf sofort geeignete Maßnahmen einleiten. Das spart wertvolle Zeit und ermöglicht es den mobilen Einsatzkräften, sich voll und ganz auf ihren schwierigen Job zu konzentrieren.
Auch hier kommen Systeme der HydraIP Serie zum Einsatz, die für die sichere Bilddatenübertragung zur Leitstelle lokal vorhandene Mobilfunknetze wie UMTS nutzen. Pro System lassen sich bis zu vier Kameras anschließen, die das Umfeld des Fahrzeuges abdecken. Gerät und Kameras werden über die Fahrzeugbatterie mit Strom versorgt.
Logistik und Wertguttransporte - Minimierung von Inventurdifferenzen und Betriebskosten
Wer im Transportgewerbe arbeitet, ist meist allein auf großer Fahrt. Wenn das Transportgut zudem wertvoll ist, wächst die Versuchung zuzugreifen - zum Schaden der Logistikunternehmen und ihrer Kunden. Größere Schäden werden auch durch den Fahrzeugmissbrauch für private Zwecke und durch unwirtschaftliche Fahrweise verursacht. Speziell ausgestattete Videosysteme schaffen Abhilfe.
Die Live-Überwachung und Dokumentation der Be- und Entladungsvorgänge mit Spezialgeräten der SilverLine bieten eine wirksame Abschreckung gegen Diebstähle und den fahrlässigen Umgang mit Transportgut. Die Bildübertragung kann die (oft bereits vorhandene) GPRS-Verbindung nutzen. Das Videosystem ist zudem koppelbar mit der GPS-Ortung und einem Schließsystem, das vorab festlegt, an welchen Orten zu welchen Zeiten welche Türen geöffnet werden dürfen. Durch Beschleunigungssensoren kann zusätzlich unsachgemäßen oder missbräuchlichen Umgang mit den Fahrzeugen vorgebeugt werden. Die Aufzeichnungen haben durch die Verschlüsselung mittels einer digitalen Signatur gerichtsverwertbaren Charakter und ermöglichen die Klärung von Schuldfragen im Schadensfall.