08. September 2017 — Verbundforschungsprojekt ASTROSE-Vision gestartet

ViBe in französischer Regierungspublikation

Nicht nur in Deutschland, auch im Nachbarland Frankreich steht das Thema „Mobilität im Alter“ hoch im Kurs. Das zeigt auch ein jüngst erschienenes Buch mit dem Titel „Vieillissement et Mobilité“ (Altern und Mobilität). Herausgegeben wurde es von der Publikationsagentur der französischen Regierung im Rahmen der PREDIT-Reihe (Programme de Recherche et d’Innovation dans les Transports Terrestres). Das Buch enthält u. a. einen Beitrag von Thomas Hecker, Leiter des Projektoffice der DResearch. Darin stellt er das 2015 abgeschlossene ViBe-Projekt vor.

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„Für die Publikation standen immerhin 14 Projekte rund um das Thema ‚Mobil bis ins hohe Alter‘ zur Auswahl, alle gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung“, berichtet Thomas Hecker. „Umso mehr freut es uns, dass die Wahl der französischen Herausgeber auf das ViBe-Projekt gefallen ist, in dem DResearch die Rolle des Konsortialführers übernommen hatte.“

Hecker schreibt in seinem Beitrag: „Ziel des ViBe-Projekts ist die Entwicklung und Erprobung einer Assistenz für ältere Menschen zur Steigerung ihrer eigenständigen Mobilität in einem großstädtischen Umfeld. Der Virtuelle Begleiter als Unterstützungsdienst ist konzipiert als eine Kombination eines mobilen elektronischen Endgerätes und eines im Hintergrund tätigen menschlichen Unterstützers. Ausgehend von der im Fokus stehenden Nutzergruppe war die Entwicklung davon geleitet, die Interaktion extrem zu vereinfachen und Bedienfehler möglichst auszuschließen.“

Die besondere Herausforderung für Thomas Hecker als Koordinator des Verbundprojekts war „das Zusammenbringen der sehr unterschiedlichen technischen und sozialwissenschaftlichen Kompetenzen der Konsortialpartner, um Synergien für die Gesamtlösung des Virtuellen Begleiters und Rückwirkungen in das spezifische Tätigkeitsumfeld der Partner sowie eine mögliche Weiterentwicklung und Kommerzialisierung nach dem Ende des Projekts zu ermöglichen.“

Das Buch kostet 15 EUR und kann über die Publikationsagentur der französischen Regierung „La Documentation Française“ bestellt werden.